Island Reise

Island Reise

Mein Steckbrief

Anna S. in Island

Anna S.

Produktmanagerin bei DER Touristik

Ich bin ein Entdecker.

 

Ich bin DER Experte für Nordische Länder, weil ...

... ich Skandinavien und Nordeuropa nicht nur aus dem Urlaub kenne. Ich weiß, wie es ist, dort zu leben und kenne mich mit Kultur und Geschichte aus. Ich war als
Au Pair in Stockholm und habe Skandinavistik studiert und hab eben
einfach ein Faible für den Norden.

Was das Reisen mich über das Leben gelehrt hat:

Schwer zu sagen. Auf jeden Fall wird man durch das Reisen neugierig und offener für alles.

Diese Reise würde ich tun, wenn Geld und Zeit keine Rolle spielten:

Ich würde mir ein Auto kaufen und einfach losfahren. Durch Skandinavien, Kanada und Sibirien. Ich bin gespannt, was der Norden noch so alles zu bieten hat.

Mein perfekter Urlaub in 3 Wörtern:

Spontan, nördlich, lang

Eisschollen

Meine Reise

Reiseroute Island
weite Landschaft
Unterwasserwelt
Schlucht

Reise-Inspirationen Island

WEEK_1

Meine Story

Anna vor Krater
Geysir

Die nordischen Länder ziehen mich seit jeher magisch an. Ich weiß nicht genau warum, es scheint mir einfach im Blut zu liegen. Ein Jahr als Au Pair in Schweden und das Studium der Skandinavistik sind ebenso Ergebnisse meiner Liebe zum Norden wie unzählige Reisen in sämtliche nordische Länder. In Island war ich auch schon mal, vor etwa sieben Jahren, aber ich konnte natürlich längst nicht alles sehen. Deshalb bin ich noch einmal zurückgekehrt und würde es auch ein drittes, viertes, fünftes Mal tun. Gemeinsam mit meinem Freund und einem Zelt und in dicken Winterjacken bei 35 Grad (wer zeltet, hat viel Gepäck und muss zur Not improvisieren) startete mein Abenteuer in Frankfurt. In Island hatten wir einen Mietwagen gebucht und folgten nach einem Tag in der Hauptstadt Reykjavik einfach unserer Nase. Der grobe Plan: die Ringstraße im Uhrzeigersinn befahren und dort halten, wo es uns gefällt.

Erster Stop: der Nationalpark Thingvellir. Diese wahnsinnig weite Landschaft mit ihren schroffen Felsen und den starken Farben war wie von einer anderen Welt. Leuchtend grün die Grasflächen, tiefblau die Seen, hier und da standen ein paar weiße Häuschen einsam aneinandergeschmiegt.

In dieser mächtigen Kulisse kamen wir uns winzig klein vor und waren doch der Natur richtig nah – ein tolles Gefühl! Dass sich der Sommer in Island bei 13 Grad und Wind etwas anders anfühlte als in der Heimat, störte uns nicht im Geringsten. Bei diesen Temperaturen ins Wasser zu steigen, konnten wir uns dennoch kaum vorstellen – und taten es doch. Erst eine Schicht eigene Kleidung, dann eine Art warmer Schlafanzug mit langen Ärmeln und Hosenbeinen, dann noch ein Neoprenanzug und zum Abschluss Handschuhe und eine Maske – in diesem Outfit gingen wir in der Sifra-Spalte schnorcheln. Dort, wo die Kontinentalplatten Europas und Amerikas aufeinandertreffen, ist das Wasser klarer als vor jedem Südsee-Atoll, denn es wird durch Lavagestein gefiltert und wird nicht wärmer als vier Grad. Jeden einzelnen Stein, jede Alge konnten wir deutlich erkennen und die gesamte Lagune mit ihren hundert Metern Breite und ihren unterschiedlichen Grün- und Blautönen überschauen. Der Anblick war einfach gewaltig.

Ähnlich beeindruckt waren wir vom Krater des Krafla. Zuletzt hatte der Vulkan 1984 Glut und Asche gespuckt, aber die permanenten vulkanischen Aktivitäten sind ringsherum deutlich spürbar. Über hölzerne Stege wanderten wir durch schwarzgraue, dampfende Mondlandschaften, der Geruch von Schwefel lag überall in der Luft. Hier und da zischte und blubberte es, wohingegen der Kratersee so friedlich dalag, als wäre nie etwas gewesen. Kein Wunder, dass Geschichten von Trollen und Elfen in Island zum Alltag gehören. Die Naturgewalten sind schließlich allgegenwärtig und erzeugen eine mystische Stimmung, zum Teil fast unheimlich, aber immer faszinierend.

Dass es unter der Erdoberfläche in Island ständig brodelt, hat aber auch angenehme Folgen, allen voran die vielen heißen Quellen auf der Insel. Im Süden kühlt man sich im Wasser ab, in Island wärmt man sich darin auf, zum Beispiel in den herrlich gelegenen Myvatn Nature Baths. Dort aalten wir uns mehrere Stunden und beobachteten, wie der Dampf in der kühlen Luft von unseren Armen aufstieg. Ein weiteres Highlight war der berühmte Geysir Strokkur. Er bricht ziemlich verlässlich alle zehn Minuten aus und spuckt eine Fontäne bis zu 35 Meter in die Höhe – verrückt, oder? Überhaupt hat in Island alles Sehenswerte irgendwie mit Wasser und Naturspektakeln zu tun.

Ich könnte kaum sagen, welches mein persönlicher Lieblingsplatz in Island ist. Die Sifra-Spalte? Der Seljalandsfoss, wo man durch die rauschenden Wassermassen auf die Landschaft blickt? Oder vielleicht die Gletscherlagune im Thingvellir-Nationalpark? Ich weiß es nicht. Und muss mich zum Glück auch nicht entscheiden.

Blick auf Hafen
Im Pool
Wasserfälle
Selfie im Hafen

Geheimtipps

  • Schnorchel- oder Tauchtour in der Sifra-Spalte
  • Die Ostfjorde: unheimlich schön und zu Unrecht in keinem Reiseführer erwähnt
  • Auf eigene Faust losziehen und viel Zeit für einzelne Stationen nehmen
  • Campingplatz Vatnskot in Thingvellir: direkt am See
Schnorcheln unter Wasser
Wasserfall
Zelten
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Insel aus Feuer und Eis

Island

Atemberaubende Naturschauspiele und bizarre Landschaften empfangen den Reisenden auf Island. Die unglaublich schöne Insel zwischen eurasischer und nordamerikanischer Platte wird von den Elementen Feuer und Wasser beherrscht: mitten im tosenden Atlantik entstehen immer wieder aufs Neue gewaltige Vulkane, spucken Geysire und heiße Quellen bringen Süß- und Salzwasser zum Kochen. Daneben bedecken vielerorts mächtige Gletscher große Flächen der Insel, andernorts stürzen tosende Wasserfälle über gewaltige Kaskaden in die Tiefe.

Unvergesslich sind auch die Sommer auf der kühlen Insel knapp unterhalb des nördlichen Polarkreises: Die Mitternachtssonne taucht dann während der hellen Nachtstunden das ganze Land in ein magisches Licht. Da die Winter

andererseits entsprechend lang und dunkel sind, verwundert es kaum, dass die Insulaner ihre langen Sommernächte gebührend zu feiern wissen. Die Sonne als Partydroge, das funktioniert auf Island ganz besonders gut. So zeigen etwa auf dem sommerlichen Kunstfestival in Reykjavik isländische wie internationale Musiker, Künstler und Schauspieler auf verschiedenen Bühnen ihr Können.

Doch die 330 000 Insulaner verstehen es auch über den Rest des Jahres viel zu feiern: So zieht etwa das Airwaves-Festival im November Musik-Junkies aus der ganzen Welt an und im Februar findet das Sónar Reykjavik, das Festival of Advanced Music statt. Und spätestens seit Björk und Sigur Rós ist die am nördlichsten gelegene Hauptstadt der Welt auch international für ihre lebendige Musikszene bekannt.

Natürlich inspiriert die unglaublich schöne Landschaft Islands nicht nur Musiker sondern Schriftsteller, Künstler, Fotografen, Regisseure und Designer gleichermaßen, was einen Besuch der kleinen Galerien, Kinos und Boutiquen ebenfalls sehr empfehlenswert macht.

Statten auch Sie der schroffen Insel einen Besuch ab und beziehen Sie Ihr Quartier  am besten im quirligen Reykjavik. Von hier aus ist es nicht weit bis zur Blauen Lagune, in der Sie bei einem dampfenden Bad wunderbar entspannen können. Das wohl temperierte Salzwasserbad ist sozusagen ein Nebenprodukt des nahe gelegenen Geothermalkraftwerks Svantsenji.

Das zur Strom- und Wärmeerzeugung an die Oberfläche gepumpte Tiefenwasser wird anschließend in ein umliegendes Lavafeld gepumpt, wo es Kieselalgen in das typisch verträumte Blauweiß verfärben.

Ebenfalls gut von Reykjavik zu erreichen sind die heißen Quellen von Kríyuvík und Grindavik. Inmitten rauher Vulkanlandschaften tauchen dampfende und brodelnde Schlammlöcher auf; der Geruch von Schwefel zieht einem schnell die Nase hoch.

Ach ja, und dann wäre da ja noch der Goldene Ring, der die berühmtesten Sehenswürdigkeiten Islands, Gullfoss, den Großen Geysir und den Nationalpark Thingvellir umfasst. Aber ganz ruhig und der Reihe nach: Der mächtige zweistufige Wasserfall Gulfoss gehört ohne Frage zu den schönsten des Landes. Zweiunddreißig Meter tief stürzt hier das Wasser der Hvítá in die Tiefe.

Der Große Geysir ist der Namensgeber aller Springquellen. Man vermutet, dass der Geysir etwa 10 000 Jahre lang aktiv war. Und auch heute steigen hier gelegentlich noch einzelne Blasen auf, die das vom Magma erhitzte Tiefenwasser an die Oberfläche pressen. Regelmäßig aktiv ist dafür der nur wenige Meter entfernte Geysir Strokkur (Butterfaß), der im Abstand von 10 bis 20 Minuten eine 20 Meter hohe Fontäne ausprustet, ein unvergessliches Naturschauspiel!

Im Nationalpark Thingvellir treffen Sie auf eine bizarre Welt aus sanft geformten Bergen, spitzen Lava- und Geröllfeldern sowie ausgedehnten Moos- und Grasteppichen. Mitten durch diese magische Landschaft verläuft die Allmännerschlucht mit ihren steilen Wänden aus dunklem Basalt. Es handelt sich um die Nahtstelle zweier Kontinentalplatten, der eurasischen und der nordamerikanischen. Wenn Ihnen das mystische dieser Landschaft noch nicht reicht und Sie noch fremdere Eindrücke sammeln möchten, dann sollten Sie in der Silfra Spalte einen Trip in die Tiefe wagen. Sie wird durch das Schmelzwasser des 50 km entfernten Langjökull gespeist und aufgrund des Auseinandertriftens der Platten wächst Sie jedes Jahr um 11 mm. Die 63 m tiefe Spalte taucht trotz der kühlen Wassertemperaturen von zwei bis vier Grad Celsius immer wieder unter den Top 10 Tauchgebieten der Welt auf.

Sie können gar nicht genug bekommen von dieser atemberaubenden Insel? Dann starten Sie zu einer Rundreise am besten vom trendigen Reykjavik aus. Besuchen Sie Kap Dyrhólaey, den südlichsten Punkt der Insel, und lassen Sie sich von den vielen Meeresvögeln und schwarzen Stränden beeindrucken. Durch schwarze Sandwüsten erreichen Sie schließlich den Vatnajökull-Nationalpark mit seiner üppigen Vegetation und vielen Island-Highlights. Es erwarten Sie hier beispielsweise der beeindruckende Wasserfall Svartifoss, der höchste Berg Islands und natürlich der größte Gletscher Europas, der Vatnajökull. Hinzu kommen eine wunderschöne Gletscherlagune, in der schon ein James Bond gedreht wurde sowie schwimmende Eisberge. Der Osten der Insel ist hingegen durch tiefe Täler und hohe Fjorde geprägt. Hier, im vulkanisch aktivsten Teil der Insel, können Sie den sogenannten Mückensee besuchen.

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