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Trekking im Himalaya

Die ganz besondere Berglandschaft Nepals: Als eigentlichen Start unserer Weltreise haben wir uns für das schöne Nepal entschieden. Einmal Trekking am Himalaya machen und den Ausblick auf die höchsten Bergmassive der Welt genießen. Schon im Flieger, während des Anflugs auf Kathmandu, hat man eine fantastische Fernsicht und kann sich ein Bild davon machen, was einen erwartet, wenn man dann endlich vor Ort ist.

Für den Anfang gar nicht schlecht

Entschieden haben wir uns für das Trekking in der Annapurna Region, die für ihre 8000er Annapurna, Manaslu und Dhaulagiri bekannt ist. Als Neulinge sollten 7 Tage wandern nicht zu viel sein und unterstützt durch einen englischsprachigen Guide sowie einen Porter kann nichts schief gehen.

Von Pokhara, der zweitgrößten Stadt in Nepal und zumeist Ausgangspunkt für Trekkingtouren rund um das Annapurna Gebirge, starten wir mit einem Taxi nach Nayapul zum Einstieg in den Trekking Pfad. Von Nayapul aus führt unsere Route über Banthanti (2.300m), Ghorephani (2.874m), Tadapani (2.721m), Jinhu Dinda (1780m), Landruk (1.565m) und Australian Camp hinunter zurück ins Tal.

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Zum Sonnenaufgang den Poon Hill hinauf

Von Gorephani aus wandern wir ganz früh morgens vor Sonnenaufgang - mit Stirnlampe ausgerüstet und mit einer Daunenjacke dick eingepackt - auf den Poon Hill hinauf, um uns vom Panorama des Annapurna Gebirges beeindrucken zu lassen. Wir haben großes Glück, dass wir einen wolkenlosen Sonnenaufgang und freie Sicht auf die Bergmassive serviert bekommen.

Besonders beindruckt sind wir von der landschaftlichen Vielfalt, den unterschiedliche Klimazonen und den verschiedenen Kulturen, auf die wir während der Tour treffen. Unser stets lächelnder Guide R.B. hat dazu jederzeit ein paar hilfreiche und mehr als interessante Geschichten zu erzählen.

Aus dem Leben unseres liebgewonnenen Guides R.B.

Einmal erzählt uns R.B., wie er zum Trekken gekommen ist und das er klassisch als Porter begonnen hat. Damals sei es noch völlig normal gewesen, 45-50 kg über die Pässe zu tragen - bei einer Körpergröße von 1,60m kaum vorstellbar. Mit eisernem Willen hat er sich nach dem Prinzip „learning by doing“ selbst die für einen Guide notwendigen Englischkenntnisse angeeignet und ist nun seit 17 Jahren als Guide unterwegs. Wir für unseren Teil haben während des Trekkings einen Rucksack mit 13kg dabei, getragen durch unseren Porter. Immer mehr Tour-Organisatoren, ebenso unserer, erlauben nur noch ein Maximalgewicht von 15kg pro Träger.

Die Zeit in der Annapurna Region werden wir niemals vergessen und es ist sicherlich nicht das letzte Mal, dass wir eine solche Tour unternehmen.

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Wir wünschen Nepal alles Gute

Nepal wurde am 25. April 2015 und zwei Wochen später, am 12. Mai 2015, von zwei schweren Erdbeben heimgesucht, die verheerenden Schaden im ganzen Land angerichtet haben. Während unseres Himalaya-Trekkings erreicht ein Erdbeben die Hauptstadt Kathmandu, von der aus wir wenige Tage zuvor aufgebrochen sind. Als wir zurückkehren, überkommen uns Trauer und ein Gefühl der Hilflosigkeit. Die Ausmaße der Zerstörung sind überwältigend.

Wir haben ein nettes und zuvorkommendes Volk in einem vergleichsweise armen Land kennengelernt, das uns gastfreundlich und offen begrüßt hat. Wir wünschen den Bewohnern dieses faszinierenden Landes im Schatten der Berge - mit seiner alten Kultur und seinem ganz eigenen Charme - ganz viel Kraft, der Zukunft zuversichtlich entgegen zu treten.

Bildergalerie

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