Hongkong

Hongkong

Weltstadt der Gegensätze, Megacity aus Harmonie und Hektik, Kulturmetropole der Extraklasse – Ein Besuch Hongkongs schreit förmlich nach Superlativen. Für uns wird der Aufenthalt in der Sieben-Millionen-Einwohner-Stadt darüber hinaus ein ganz besonderes Erlebnis: Wir wohnen nicht nur in einem riesigen Wohnkomplex in der Innenstadt, sondern auch noch im Stadtteil Kowloon, dem ehemals am dichtesten bevölkerten Ort der Welt. Das heißt für uns Hongkong erleben durch und durch…

Skyline Hongkong

Um einen ersten zaghaften Eindruck von der modernen Millionenmetropole zu bekommen, streifen wir durch die schier unendlich wirkende Einkaufsstraße mit ihren riesigen Malls, Straßenmärkten und zahlreichen kleinen Läden bis hinunter in den Hafen.  Am Kowloon Public Pier geht die Sonne auf – in unseren Herzen und am Himmel. Wir stehen am Victoria Harbour mit Blick auf Hongkong Island und sind überglücklich, dass strahlender Sonnenschein die Regentropfen vertrieben hat.

Mit der Fähre fahren wir durch den Hafen bis hinüber nach Hongkong Island, um uns eine weitere eindrucksvolle Facette der Millionenstadt zu bewundern.  Der Skyline-Blick von Hongkong Island gilt als einer der schönsten der Welt. Gespannte Vorfreude! Mit dem Bus fahren wir zum Victoria Peak, Hongkongs Hausberg. Von diesem höchsten Punkt der Insel genießen wir die tolle Aussicht. Das Stadtbild ist spektakulär. Bewerten möchten wir diesen in jedem Fall beeindruckenden Aussichtspunkt nicht. Wir genießen einfach den Moment und bleiben bis zum Sonnenuntergang.

Als wir vom Victoria Peak Richtung Kowloon schauen, fallen uns die vielen riesig wirkenden Wohnhochhäuser ins Auge. Wir beginnen beide, die Etagen zu zählen. Immer und immer wieder. Um ehrlich zu sein, gelingt uns das nicht wirklich. Nach mehreren Versuchen mit unterschiedlichen Ergebnissen geben wir auf. Später erfahren wir, dass die Wohneinheiten in diesen Riesenhochhäusern zumeist nur aus kleinen, engen Zimmern bestehen. Der Wohnraum ist extrem mini. Allerdings nehmen die Menschen das wohl in Kauf, um in der Metropole leben zu können.

Hongkong Wohnhaus
Hongkong Garten

Zeit für eine kleine Auszeit: Hongkong-Besucher können im Nan Lian Garden in Diamond Hill ein wenig Ruhe finden. Zwar ist die gesamte Parkanklage von Hochhäusern umringt, trotzdem bekommt man in dem malerisch angelegten Garten von dem Lärm drum herum nichts mit. Auch wir entfliehen für einen Moment dem Großstadttreiben. Auf einer Bank legen wir mit entspanntem Blick auf den Koi-Teich eine kleine Pause ein und lassen uns vom gleichmäßigen Treiben der Karpfen ablenken. Das ist jetzt genau das Richtige. Wertvolle Kraft tanken für weitere Sehenswürdigkeiten…

Direkt nebenan steht das Chi Lin Nonnenkloster. Der große Tempelkomplex wurde im Stile traditioneller chinesischer Holzarchitektur erbaut – auf die Verwendung von Eisenschrauben oder-nägeln hat man beim Bau dieser Anlage verzichtet. Das Ergebnis kann sich sehen lassen! Wir sind froh, diesen kleinen Ausflug in die Ruhe-Oase gemacht zu haben. Bevor wir uns wieder ins Getümmel stürzen. 

Hongkong Nonnenkloster
Hongkong chinesische Medizin

Wir landen in der Wong Lok Street auf Hongkong Island und werfen einen vorsichtigen Blick in eine der zahlreichen traditionellen Apotheken chinesischer Medizin. In diesen Apotheken kann man Pflanzen, Wurzeln, Tierteile und Kräuterpräparate kaufen – für uns ein ungewohntes Angebot. Der absolute Renner unter den Produkten sei das sogenannte Vogelnest wie uns ein Apotheker erklärt. Dem Vogelnest wird ein Anti-Age Effekt nachgesagt. Ganz ehrlich: Wir sind bei dem Anblick der stellenweise skurril wirkenden Produkte etwas eingeschüchtert und entscheiden uns letztendlich – ganz mutig - für eine Ginseng-Tee-Mischung.

Einer der Höhepunkte in Hongkong ist für uns der Besuch des Man Mo Tempels, dem ältesten Tempel der Stadt, in der Nähe des hektischen Bankenviertels. Als wir unter den riesigen Räucherspiralen hindurchlaufen, die überall im Tempel hängen, bleiben wir für einen Moment lang regungslos stehen. Der Duft der Räucherstäbchen erfüllt die Luft. Ein besonderes Gefühl stellt sich ein – das nennt man wohl einen magischen Moment. Auch wenn wir mit der fremden Religion und der Art und Weise wie sie die Chinesen leben nicht viel gemeinsam haben, fühlen wir uns dennoch nicht fremd oder fehl am Platz. Im Gegenteil: Unser Interesse wird positiv aufgenommen und mit einem netten Lächeln kommentiert.

Hongkong Tempel
Hongkong Skyline Nacht

Diese angenehme Stimmung wollen wir mitnehmen. Schon bei unserer Ankunft haben wir erfahren, dass das Besondere an Hongkongs Skyline erst nach Sonnenuntergang  sichtbar wird. Sobald die dunkle Nacht das Tageslicht verdrängt hat, startet täglich eine farbige Lichter- und Lasershow.  Diese Symphony of Lights setzt allabendlich mehr als 40 Gebäude mit Licht und Musik effektvoll in Szene. Ein gigantisches Multimedia-Spektakel, das der Stadt ein farbenfroh schillerndes Antlitz verpasst. Wir haben die laut Guinnessbuch der Rekorde „weltweit größte regelmäßig stattfindende Licht- und Klangshow“ mit eigenen Augen gesehen. Wirklich unvergesslich. Völlig begeistert von dem Spektakel  lassen wir uns in einer kleinen Bar nieder uns stoßen mit einer Flasche Bier auf die tolle Zeit an.

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