Bohol Fährüberfahrt

Insel Bohol & Inselhopping

Bei der Überfahrt von der Insel Cebu auf die Insel Bohol machen wir alles richtig. Auf den zweiten Blick. Als sparsam Reisende sind wir immer auf der Suche nach der kostengünstigen Variante und entscheiden uns deshalb für die langsame Local-Fähre. Dass die Touristen mit ihrer Express-Fähre doppelt so schnell auf Bohol sind, nehmen wir hin. Völlig egal wird es uns, als wir die unzähligen Betten an Deck unserer Fähre entdecken. Auf den Hochbetten lässt es sich bestens ausruhen. Den Luxus nehmen wir doch gerne in Anspruch. Langsame Überfahrt garantiert ausgiebige Entspannung. Was für eine tolle Überraschung! Bequemer lässt es sich kaum reisen. Und obendrein bekommen wir noch unser kleines Privatkonzert: Zwei Betten weiter erklingt zu leisen Gitarrenklängen immer lauter werdender Gesang…

Das Schnorcheln hat es uns angetan. Deshalb entscheiden wir uns für einen Schnorchel-Ausflug auf die Insel Balicasag von Alona Beach aus, ganz im Süden Bohols. Hier bleiben wir für ein paar Tage und freuen uns darauf, die faszinierende Unterwasserwelt der Philippinen zu entdecken. Früh am Morgen direkt nach Sonnenaufgang geht`s los. Ein paar muntere Delfine begrüßen uns während der Bootsfahrt. Als wir den Strand von Balicasag erreichen, sind wir total beeindruckt. Schneeweißer Sand, kristallklares Wasser. Es kann uns gar nicht schnell genug gehen, Brille und Schnorchel zu schnappen und endlich abzutauchen. Wenn es ein Paradies für Taucher und Schnorchler gibt, dann haben wir es soeben erreicht.

Strand Boot Wasserball DER
Strand Seestern
Strand Inselhopping

Wir können gar nicht genug kriegen. Die Eindrücke unter Wasser sind überwältigend. Es ist ein unfassbar tolles Gefühl, mit zwei riesigen Schildkröten am Kliff entlang zu tauchen. Wir sind völlig gefesselt von der bunten Unterwasserwelt und kommen erst kurz vor der geplanten Rückfahrt nach Alona Beach wieder raus aus dem Wasser.

Zurück auf dem Schiff sind wir total happy über diesen wunderbaren Ausflug. Das Schnorcheln war ein ganz besonderes Erlebnis. Auf der Rückfahrt legen wir noch einen kurzen Zwischenstopp auf einer kleinen Insel ein, die nur bei Niedrigwasser zu sehen ist. Einen Namen hat die Sandbank nicht. Als Touristenattraktion dient sie trotzdem. Als wir uns ein wenig umsehen, entdeckt Steffi einen Seestern. Der sehenswerte Fund wird fotografiert – danach legen wir den Seestern zurück ins Wasser. Wie es sich gehört.

Rollerfahrt

 

Wieder zurück an Land gibt`s ein Wiedersehen mit Marcel und Huong. Die Beiden haben wir auf Cebu kennengelernt, auf Bohol treffen wir sie wieder und unternehmen gemeinsam einen Tagesausflug. Dafür gibt’s nix Besseres als einen Roller. Es ist die einfachste und bequemste Art, auch an schwer erreichbare Orte zu gelangen. Diese Erfahrung haben wir während unserer Reise schon häufiger gemacht. Es tut gut, mit dem Roller ohne besondere Anstrengung größere Entfernungen selbständig zurückzulegen. Also machen wir uns zusammen mit Marcel und Houng auf den Weg zu den Chocolate Hills.

Vorher geht’s ins Philippine Tarsier and Wildlife Sanctuary, ein Schutzgebiet auf Bohol für die vom Aussterben bedrohten Philippinen-Koboldmakis. Die kleinen, putzigen Tarsier-Äffchen zählen zu den Primaten, sind reine Baumbewohner und kommen nur auf den südöstlichen Philippinen vor. Weil sie nachtaktiv sind, kann man sie am Tage nur schwer finden. Aber unser Guide, der uns durch das Gelände führt, kennt sich aus. Er hat ein gutes Gespür für die winzigen Tierchen und findet schnell einen schlafenden Koboldmaki. Wir erfahren viel über die außergewöhnlichen Äffchen, unter anderem, dass ein Auge eines Tarsiers größer sei als sein Gehirn. Als uns kurze Zeit später ein Koboldmaki mit grooooßen Augen anschaut, sind wir echt beeindruckt – und total entzückt.

Tarsier Äffchen
Bohol Chocolate hills

Schweren Herzens lassen wir die Koboldmakis weiter in Ruhe schlafen und fahren in die Inselmitte zu den sogenannten Chocolate Hills. Diese einmalige Hügellandschaft zählt zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten auf der Insel Bohol. Die gleichmäßig geformten Hügel sind mit Gras und Büschen bewachsen. Während der Trockenperiode färbt sich das Gras braun – diese Farbe gab den Schokoladen-Hügeln ihren Namen. Wir haben uns für Marcel und Huong eine kleine Überraschung ausgedacht: Als wir hoch oben auf einem der Hügel zum gemeinsamen Erinnerungsfoto posieren, packen wir für jeden einen Riegel Schokolade aus. Schokolade am Chocolate Hill schmeckt gleich noch viel besser.

Zum Abschluss des Tages gönnen wir uns noch eine kleine Abkühlung im Loay River. Schon am Morgen hatte Marcel mir erzählt, dass nahe ihrer Unterkunft bei Loboc die Möglichkeit bestünde, mit einem Seil über den Fluss zu schwingen, um dann hineinzuspringen. Ich bin sofort begeistert und probiere den „Lianenschwung“ begeistert aus. Dafür muss ich auf eine Plattform in über drei Meter Höhe klettern. Ich greife das Seil, das an einer großen Palme befestigt ist. Kurz bevor ich abspringe, atme ich noch einmal tief durch… Und los! Ich schwinge über den Fluss und lasse mich fallen – es ist ein einmaliges Gefühl, als ich im Wasser lande.

So viel Natur hat uns noch mal richtig gut getan. Jetzt sind wir bereit für Hongkong….

Seil

Philippinen entdecken

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